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Im »Bewegungs-Modus«

Während man von einem Motiv zum nächsten taucht, sollte man die Kamera immer im »Bewegungs-Modus« haben. Das heißt, dass die Kameraeinstellung immer so sein sollte, dass man jederzeit abdrücken kann. 

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Das gilt ganz besonders, wenn man auf Jagd nach Weitwinkel-Motiven ist. Es gab viele Momente, in denen ich genau das nicht gemacht hatte und so- mit ein paar spektakuläre Aufnahmen verpasste.

So ging es mir beispielsweise auf den Bahamas, als ich Nahaufnahmen von Tigerhaien machte und nur wenig Tageslicht zur Verfügung stand und ich deshalb in Richtung Wasseroberfläche fotografierte. Am Ende des Tauchgangs, als ich auftauchte, griffen plötzlich Delfine einen großen Tigerhai an. Ich konnte in dem Moment nur noch den Auslöser drücken. Alle entstandenen Bilder waren leider völlig unterbelichtet. Wenn ich die Einstellungen in meinen »Bewegungs- Modus« geänderte hätte, wären wunderschöne, einzigartige Aufnahmen entstanden, wie Bottlenose-Delfine einen Tigerhai umkreisen.

Zehn Profis verraten in der aktuellen unterwasser (Ausgabe 11/2016) ihre Tricks. Zum Beispiel Aaron Wong zum Thema Weißabgleich, Morne Hardenberg, wie er Weiße Haie hautnah fotografiert oder Imran Ahmad über Reverse-Makro. 

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Zur Person

Martin Strmiska
Fotograf und freier Autor

Martin Strmiska ist als langjähriger freier Fotograf für unterwasser auf der ganzen Welt unterwegs. 

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