Delfine und SchallMehr Plastik als Fisch
Bionik

Die Natur als Vorbild

Womit gehen wir tauchen? Klar, mit Flossen. Eine technische Errungenschaft, die einst den Schwimmhäuten von Wasservögeln abgeschaut wurde.

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Nur ein Beispiel für einen ambitionierten Wissenschaftszweig, der sich Bionik nennt. Bionik, das ist Lernen von der Natur.

Hier orientiert man sich bei Entwicklung und Bau von technischen und elektronischen Anlagen an der Funktion von erfolgreichen biologischen Lösungen, die durch die Evolution entstanden sind. Der Begriff setzt sich zusammen aus »biology« und »electronics«.

Auch die Unterwasserwelt stand schon vielfach Pate für intelligente technische Lösungen. Hier ein paar Beispiele: Haihaut steht Modell bei der Oberfläche von Verkehrsflugzeugen und modernen Schwimmanzügen. Saugnäpfe kommen auch bei Kraken vor. Sonar oder Echolot wurden, lange bevor der Mensch es kannte, von Delfinen genutzt. Und Strahltriebwerke sind dem Rückstoßprinzip von Quallen und Tintenfischen nachempfunden.

Und weil die Natur als Vorbild eben enorm clever ist, gibt es sogar einen internationalen Bionic-Award, der für herausragende Forschungsarbeiten in der bionischen Produktentwicklung vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) verliehen wird. Die Bionik als interdisziplinäre Disziplin aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften gehört zu den wesentlichen Zukunftstechnologien.

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