visions foto Mai '16visions video April 2016
visions video

Vier gewinnt

Gleich vier preisverdächtige Filme erreichten uns im Mai in unserem visions video Wettbewerb. Von acht Einreichungen wollen wir vier in der Endausscheidung wieder sehen.

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Da hätten wir zum Beispiel die Einreichung „Weather – a Coral Nightmare“ von Vanessa Cara-Kerr. Der Film basiert auf einer schönen Idee und ist definitiv mal etwas anderes.

Die Szenen sind extrem nach Musik geschnitten, dadurch erhält der Film eine gewisse Dynamik. Die abwechslungsreichen, interessanten Bilder im Rhythmus der Musik sind äußerst ansprechend inszeniert. Aber was hat der Film mit „Wetter" zu tun - außer den Ankündigungen des Sprechers? Der Titel wird nicht ausreichend umgesetzt – wir sind nicht überzeugt, dass Wetter ein Albtraum für Korallen ist. Kreativität, Farben und Nachbearbeitung machen dafür wett – ein Spektakel der Farben und Formen. Alles in allem ein schöner, mit viel Kreativität und gut gemachter Film. Ergo: nominiert. 

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Nominierung Nr. 2

Auch “The colors of desire“ von Dirk Specht ist ein schöner, kurzweiliger Film mit wundervollen Bildern.

Die einzelnen Clips sind sehr gelungen, es ist nicht leicht, mit solch kleinen Objekten eine gute Kameraführung hinzubekommen. Durch behutsame Nachbearbeitung wird herausgearbeitet, was der Film – titelgerecht – zeigen soll: verschiedene Farben. Obwohl „kommentarlos“ ein gelungener Unterhaltungsfilm in Kurzform. 

Nominierung Nr. 3

Ebenfalls sehr schön, interessant und kurzweilig ist, Space Oddity von Klemens Gann. Ein Film mit Fantasie, der Spaß beim Ansehen macht.

Die sphärische Musik zu den Bildern ist gut ausgesucht und passt auch zum gut gewählten Titel, der Zuschauer fühlt sich (fast) wie schwerelos in den dunklen Weiten des Weltalls. Man muss nicht unbedingt (seltene) spektakuläre Aufnahmen von Tieren haben, um einen guten, interessanten Film zu produzieren, Fantasie und Kreativität mit passender Musik und interessanten Bildern können auch zu einem schönen Film führen. Auch – oder gerade – wenn es ein One-Shot ist. Wir schlagen wie immer vor, das Intro ohne Logo zu getalten. Ansonsten: gut gemacht, daher nominiert. 

Nominierung Nr. 4

Ein Schweizer Egli im Deutschen Steinbruchsee schließlich ist ein lustiger und kurzweiliger Film, der von Anfang an gute Laune macht.

Aus nichts wird praktisch eine Story gezaubert. Toll gemacht, witzig erzählt (und gezeigt) aus der Sicht eines Fisches. Der Film zeigt viel Witz, Fantasie und Kreativität, die Musik passt perfekt, dazu gute Kameraarbeit. Ein guter Beweis, dass man auch mit Fantasie, Kreativität und Witz in einheimischen Gewässern tolle Filme machen kann und dass man dafür nicht immer spektakuläre (seltene) Bilder braucht. 

Jurywertung Mai 2016
Punkte Nominierung Filmer Filmtitel
5 ja Vanessa Cara-Kerr (D) WEATHER - a coral nightmare
5 ja Dirk Specht (D) The colors of desire
5 ja Klemens Gann (D) Space Oddity
5 ja Matthias Lebo (CH) The colors of desire
4 nein Dick Speelman (NL) Seychelles
4 nein Karin Langenegger (D) Slagbaai Schwarm
3 nein Harald Schetter (D) Tanz des Drückerfisches
2 nein Henner Herwig Jürgens (D) Nudibranchs Part 1

Userwertung

Auch die User sehen unsere vier Nominierten auf den Spitzenplätzen. In der Userabstimmung liegt »Weather – a Coral Nightmare« von Vanessa Cara-Kerr liegt mit 49 Punkten ganz vorne. »Ein Schweizer Egli im Deutschen Steinbruchsee« folgt mit 32 Punkten auf Platz zwei. Klemens Gann erreichte mit »Space Oddity« 26 Punkte und den dritten Platz, auf Rang vier liegt Matthias Lebo mit »Diving Raja Ampat« Dirk Spechts »Colors of desire« errangen in de Userwertung schließlich mit 19 Punkten den vierten Platz. 

Userwertung Mai 2016
Platz Punkte Filmer Filmtitel
1 49 Vanessa Cara-Kerr (D) WEATHER - a coral nightmare
2 32 Matthias Lebo (CH) Ein Schweizer Egli im Deutschen Steinbruchsee
3 26 Klemens Gann (D) Space Oddity
4 19 Dirk Specht (D) The colors of desire
5 16 Henner Herwig Jürgens (D) Nudibranchs Part 1
6 13 Harald Schetter (D) Tanz des Drückerfisches
7 4 Dick Speelman (NL) Seychelles
8 - Karin Langenegger (D) Slagbaai Schwarm

Danke!

Wir bedanken uns bei allen Usern für die Teilnahme an der Abstimmung.

Das unterwasser-Jahresabo geht an Henner Herwig Jürgens, 10829 Berlin.

Der Wertungsmodus

Jury und Publikum werten die Filme in getrennten Rankings. In der Userwertung werden die Punkte der einzelnen User aufaddiert. Fünf Punkte stellen die Höchstnote dar, ein Punkt ist die niedrigste Bewertung. Die Jury vergibt Punkte von eins bis fünf sowie Nominierungen. Nominierte Filme gehen im Dezember in die Endabstimmung der Jury zur Ermittlung der Jahresbesten.

Alle Filme sowie die kompletten Wertungen finden Sie unter www.unterwasser.de/visions-foto/visions-video/contest/12/

 

 

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