DAN ReanimationNeuheiten 2016
News

Spot und Strahler

Was ergibt ein Spot- und ein Flutstrahl? Fünf Lichtmodi. Subapro präsentiert die neue Nova 2100 SF. 

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Der Flutstrahl powert auf 65 grad mit 2100 Lumen, der Punktstrahl ist 15 Grad schmal und hat eine Leuchtkraft von 800 Lumen. Befeuert wird die Lampe mit Cree LEDs, der Wechsel zwischen den fünf Lichtmodi erfolgt über simple Ein-Tasten-Bedienung

Mehr als »nur« eine Tauchlampe, kann die Nova 2100 SF dank  Notsignalmodus auch als Signalmittel dienen. Möglich ist ein Ein-Sekunden-Blinkintervall oder der  SOS-Morse-Code auf sich aufmerksam machen.

Weitere schicke Features: durch ein Überdruckventil können etwaige Batteriegase abströmen. Das Akkufach ist vollisoliert und wasserdicht, selbst wenn die O-Ring-Dichtung versagen sollte, kann kein Wasser die interne Elektronik erreichen. Der robuste Aluminium-Lichtkopf leitet entstehende Wärme gut ab und garantiert eine lange Lebensdauer der Lampe. Bei voller Leistung sorgt der tauschbare 25Wh Li-Ionen-Akku für rund eine Stunde Brenndauer.

Die Nova 2100 SF wird im Set geliefert und enthält einen großen und einen kleinen Goodman Handle, einen Pistolengriff und einen GoPro-Adapter. Die Lampe ist auch ohne Griffe erhältlich – praktisch, wenn die Lampe mit einem Video-Arm verwendet wird.

Preis:  mit Handles 569 Euro, ohne Handles UVP 429 Euro (UVP). 

Infos: www.scubapro.com

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Der deutsche Scooter-Spezialist bietet als erster Hersteller für Unterwasser-Scooter erstmals eine Möglichkeit an, in Echtzeit die Geschwindigkeit, die Motortemperatur und den tatsächlichen Akku-Status anzuzeigen.

Das Bonex-Informations-System BIS wird mittels eines modifizierten HeinrichsWeikamp-OSTC 4-Tauchcomputers realisiert und kostet samt des vollwertigen Tauchcomputers einen Aufpreis von zirka 1500 Euro. Ein weiteres Highlight ist der neue AquaPropp-Scooter. Eine neue Tube reduziert sein Gesamtgewicht deutlich unter sieben Kilogramm. Zudem gibt es eine Auswahl an verschiedenen Labels, mit denen die Tube individualisiert werden kann.

Infos: www.bonex-systeme.de

Das Mini-U-Boot für Action Cams könnte zum besten Freund des Tauchers werden.

Zumindest für die, die sich gern beim Tauchen selbst filmen. Völlig frei und kabellos folgt iBubble dem Taucher nach einem vorgeb-
baren Muster und filmt ihn dabei. Bis in 70 Meter Wassertiefe und einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 3 km/h ist es laut Hersteller eine Stunde einsetzbar. Bei Kontaktverlust zum Armband des Tauchers steigt es automatisch zur Oberfläche. Derzeit gibt es für iBubble zusätzlich auch eine Crowd-funding-Action über Kickstarter. Als Unterstützer steht kein geringerer als die Freitauchlegende Guillaume Nery zur Seite.

www.ibubble.camera

 

 

600 Lumen, bis in 60 Meter wasserdicht und eine maximale Brennzeit von vier Stunden, kleinste Abmessungen und ein 60 Grad (Flut)- oder 12 Grad (Spot)-Abstrahlwinkel.

Damit punktet die neue Speziallampe von Light and Motion für die GoPro. Angeboten wird die Sidekick DUO mit 400 und 600 Lumen (180 Euro) und die Sidekick Flood (150 Euro) mit 600 Lumen und einem 60 Grad Abstrahlwinkel.

www.lightandmotion.com

Bei den Kielern, zu deren Kernmarken Poseidon und Kowalski-Tauchlampen gehören, ist derzeit richtig was los.

Unter anderem wurde die Marke OceanReef, die Vollgesichtsmasken herstellt, übernommen, wodurch auch der Verkaufschlager – die Schnorchel-Vollgesichtsmaske – ins Repertoire gerutscht ist.

Ein neuer Tauchcomputer, der vom einfachen Sporttaucher-Tauchgang bis hin zum Trimix- und Kreislaufgeräte-Abstieg alles berechnen kann, könnte zum Kassenschlager werden.

Die Lampenreihe der Kowalski-Modelle wurde völlig neu überarbeitet und komplettiert. Und dann bringt der zum Dräger-Konzern gehörende Tauchausrüster mit dem Brand »Leptonix« auch noch eine neue Marke in die Tauchbranche ein. Unter diesem Namen wird in Zukunft hochwertige Tauchausrüstung angeboten, die bisher nur für militärische Zwecke entwickelt wurde. Den Anfang machen Jackets, die mit Features ausgestattet sind, die ambitionierte Taucher mit den Ohren schlackern lassen. Vorstellungen der Neuheiten folgen.

www.pd2.technology www.kowalski-lights.com

www.oceanreefgroup.com

So neu wie der Markenname Ratio klingt, ist er nicht. Hinter der neuen Tauchcomputer-Marke steckt der italienische Ausrüster DiveSystem.

Die Ratio-Palette ist umfangreich und beginnt beim einfachen Uhrencomputer mit und ohne Luftintegration und reicht bis hin zum CCR-tauglichen Trimix-Rechner. Die Preisspanne reicht von 549 Euro für iDive-Uhrencomputer bis hin zu 1199 Euro für den iX3M Reb – einen Trimix-Rechner für Kreislaufgeräte.

www.polaris-diving.com

Der Renner auf der diesjähigen »boot«: So schnell, wie sie kamen, waren die frisch gelieferten multifunktionalen iPhone-Gehäuse von ScubaCapsule auch schon verkauft.

Ab diesem Jahr sind sie lieferbar, die iPhone-Unterwasser-Gehäuse, die aus dem Smartphone einen Tauchcomputer, eine Video- und Fotokamera machen. Und zu den wirklichen Innovationen des jahres 2016 gehören. Neben der silbernen Version gibt es die Gehäuse nun auch in schwarz. Was alles drin steckt in der Gehäuse-Smartphone-Kombi, verraten wir in einer der kommenden Ausgaben.

www.scuba-capsule.com

Einen Kracher in puncto wirkliche Innovation landete in diesem Jahr Scubapro mit der Präsentation des neuen Jackets Hydros Pro.

Das Innovative an diesem Jacket ist das Material, aus dem das Harness besteht. Kunststoff, wie er bei der Flosse Seawing zu Einsatz kommt – daraus besteht alles vom Backplate bis hin zu den Schulterschnallen. »Es schmiegt sich an den Körper. Man merkt es nicht«, verspricht der Entwickler Rhys Couzyn. Es ist modular aufgebaut, kann vielseitig ergänzt werden, wird in sieben Größen angeboten und hat einen vermutlichen Endpreis um die 700 Euro.

Neben dem Jacket gibt es mit dem Uhrencomputer Mantis 2 eine weitere Innovation. Er bezieht sowohl die Körpertemperatur als auch die Herzfrequenz in seine Dekompressionsberechnungen mit ein – wie es auch schon sein Vorgänger konnte. Neu ist nun, dass er auch via Sender luftintegriert ist.

Im Bereich der Atemregler gibt es einen kosmetischen Eingriff. Das Flaggschiff, der A700, kommt jetzt mit Carbonverkleidung daher und ist somit noch ein paar Gramm leichter als seine Vorgänger.

www.scubapro.com

Echt cool: der neue Anzugkonfigurator für die Trockentauchanzüge von Mobby’s.

Von der Farbe des Nahtfadens über die Farben einzelner Anzugkompartimente bis hin zum Sitz der Ventile – alles ist vom Kunden selbst bestimmbar und innerhalb von 6 bis 8 Wochen lieferfertig. Somit dürfte sich die Marke Mobby’s nicht nur als bunteste Trocki-Marke in Stellung bringen, sondern auch als fortschrittlichste.

Da geraten weitere Neuheiten wie der neue Sherwood-Regler, eine ultraleichte Geräteflosse oder ein universelles ABC-Taschen-Set etwas ins Hintertreffen.

www.balzer-tauchsport.de

Die Splash Drone ist einer der weltweit ersten wasserdichten Quadrokopter.Weder Spritzwasser noch Landungen im Wasser machen der Drohne etwas aus.

Auch der Kamera-Gimble, in dem GoPro-Actionkamera-Modelle (Hero 3 und 4) Platz finden, ist wasserdicht. Die Splash Drone gibt es mit Videoübertragung für Live-Video-Streaming, einem wasserdichten Kameragimbal und der Rückkehrautomatik zum Startpunkt. Mit der Drohne können Luftaufnahmen aus dem Wasser und von Land aus gestartet werden. Dank des mitgelieferten Quick Release-Mechanismus kann die Splash Drone als Rettungsdrohne genutzt werden. Die Drohne gibt es in drei Ausführungen ab 1699 Euro.

www.splash-drone.com

Subtronic präsentiert 2016 einen neuen Ansatz in der Blitzlicht-Technik. Zum Einsatz kommt ein neuartiger LED-Chip als Lichtquelle.

Der Sirius hat eine Lumenzahl von 50.000 und löst durch die LED-Technik um ein Vielfaches schneller aus als normale Röhrenblitze. Mit nur einer Akkuladung können bis zu 1000 Volllastblitze abgefeuert werden. Die Farbtemperatur liegt wahlweise bei 4000 oder 5000 Kelvin. Die Elektronik arbeitet über ISR-Kabel mit Nikon-, Canon- und Pentax-Kameras zusammen und ist programmierbar. Zudem kann er auch per optischem Lichtleiterkabel ausgelöst werden. Die UW-Leitzahl beträgt zirka 5.6-6.4 bei einem Meter Lichtweg (ASA200), was im Vergleich zu herkömmlichen Blitzen jedoch sehr schwach ist. »Wir arbeiten an höheren Leitzahlen. Der Sirius ist der Einstieg«, heißt es bei Subtronic.

Der Preis des neuen LED-Blitzes »Sirius« als Set inkl. Kabel, externem Akku und Ladegerät beträgt 1050 Euro.

www. subtronic.de

Eine Berührung des Seegrundes sollte man tunlichst vermeiden, denn der Boden besteht aus feinstem Sediment, das leicht aufgewirbelt wird.

 

 

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