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Suunto D5 - Lesertest

Eine Leserin testet den neuen Suunto D5

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Zwei monatiger Lesertest

Über 200 Bewerberinnen und Bewerber wollten ihn testen, den D5, das neue Prunkstück vom finnischen Herstellers Suunto. Zwei Wochen lang konnten sich Leserinnen und Leser über Facebook mit ihrer Geschichte bewerben. Elena Jacobis Geschichte hat uns überzeugt. Die angehende Tauchlehrerin ist Sportstudentin aus Köln. Ein bißchen Mitleid spielte mit. Während einer Safari verlor sie ihren Tauchcomputer. Als Guide musste sie nach einem Tauchgang im Roten Meer einem Gast zu Hilfe eilen. Dabei ging ihr gerade neu gekaufter Suunto Zoop Novo über Bord. Selbst eine lange Suche blieb erfolglos. Überzeugend erklärte sie, sie brauche dringend für ihre Tauchausbildung in den kommenden Monaten einen neuen Rechner. Die Vielseitigkeit überzeugte. In den nächsten zwei Monaten wird sie in deutschen Seen und im Mittelmeer bei Gerätetauchgängen und Freitauchausbildungen das Gerät testen und regelmäßig darüber berichten. Wir sind gespannt!

 

Ihren ersten Eindruck schildert Sie hier:

Schönes Design, sehr weiches Armband und ein überraschend leichtes Gewicht. Selbst für Frauenhandgelenke auch über Wasser ein tragbares Schmuckstück. Beim ersten Aufleuchten des Displays wird man durch eine sehr leichtes Setup geführt mit einer zahlreichen Auswahl an Sprachen (auch Deutsch) und den üblichen Einstellungen wie Uhrzeit, Datum etc. Die Bedienung durch die 3 Knöpfe ist selbsterklärend und einfach. Durchaus positiv ist der direkt mitgelieferte Kratzschutz für das Display.

Auf dem Startdisplay leuchten einem eine große Uhrzeit, das Datum und ein Wechsel zwischen Restbatterie, Temperatur und Timer-Anzeige entgegen. Das Menü ist einfach aufgebaut und man findet schnell was man sucht. Der Computer ist ebenfalls kompatibel zu einem Suunto Tank POD für die kabellose Übertragung des Flaschendrucks. Generell bietet er drei Tauchmodi (Air/Nitrox, Gauge und Freediving), sowie den Modus „off“ um alle Tauchfunktionen auszuschalten und den Computer als Uhr zu verwenden – spart Akku.

Die App ist schnell heruntergeladen. Der Computer verbindet sich wie von allein und ohne jegliche Probleme. In der App können Tauchgänge verwaltet und bearbeitet werden und es wird eine Vielzahl an Informationen angezeigt, von den üblichen Tauchgangsparametern bis hin zum eingestellten Dekompressionsalgorithmus. Eine schöne Funktion ist das Hinzufügen von Fotos und Kommentaren zum jeweiligen Tauchgang. Der erste Pooltauchgang kann kommen!

Der D5 sitzt bequem am Handgelenkt und schaltet ab einem Meter und zwanzig Zentimetern Wassertiefe automatisch in den Tauchmodus, das farbige Display ist nach wie vor sehr gut ablesbar. Auch Unterwasser gestaltet sich das Switchen zwischen den verschiedenen Anzeigen als sehr einfach und übersichtlich. Ich bin gespannt wie es bei schlechten Sichtbedingungen und mit Handschuhen aussieht! Dazu nächste Woche mehr.

Die Daten sind beim nächsten Einschalten des Smartphones schon in der App gespeichert und abrufbar. Das digitale Logbuch funktioniert einwandfrei! Auch auf dem Computer selbst sind die Tauchgänge im Verlauf einsehbar. 

Die Größe ist für mich perfekt und die Anzeigen gut ablesbar, wobei manche Schriftzüge im Untermenü eventuell etwas klein geraten sein könnten für Menschen die auf Sehhilfen angewiesen sind. Der Chromrand sieht sehr schick aus, aber ich bin auf seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzern gespannt. Das Armband ist sehr weich und sehr angenehm zu tragen, bei normalen Klamotten allerdings etwas fusselanfällig. (Dafür ist es aber schließlich auch nicht primär gedacht). Zudem bin ich in hoher Erwartung was die Batterielaufzeit betrifft – kein unerhebliches Detail für einen Taucher, der diesen regelmäßig und für bis zu vier Tauchgänge am Tag nutzen möchte.

Ich bin sehr gespannt auf die Freiwassertauchgänge bei denen ich die integrierte Tauchgangsplanung, die Funktionen bei Dekotauchgängen mit möglichen Gaswechseln und das Programmieren individueller Tauchmodi ausprobieren kann.

Fazit: Auf den ersten Blick bietet der D5 alle nötigen Funktionen die ein fortgeschrittener Sporttaucher für ein tolles Unterwasservergnügen so brauchen kann.

 

 

 

 

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