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Ist das die Zukunft der Tauchmaske?

Ist das die Zukunft der Tauchmaske?

Diese Maske verspricht sowohl das Schnorcheln, als auch das Geräte-Tauchen zu revolutionieren.

Kaufen kannst du sie zwar noch nicht und vielleicht wird es sie auch nie so zu kaufen geben, aber wir haben uns das Konzept trotzdem mal etwas genauer angesehen.

Weil es zugegeben auf der ersten Blick doch sehr interessant aussieht, oder?

Das Konzept der D-Mask

Sie ist schnittig, modern und sieht sehr cool aus. Wenn du Science-Fiction-Fan bist, dann ist das alles, was du dir immer vorgestellt hast.

Aber: Was ist so toll an dieser speziellen Maske?

Erstens ist es eine Vollgesichtsmaske. Also eigentlich nichts neues. Vor allem beim Schnorcheln wird sie immer häufiger auf Grund des 180 Grad Rundumblicks verwendet.

Auch für das Gerätetauchen kannst du bereits Vollgesichtsmasken erhalten, die sehr gut funktionieren. Warum also die ganze Aufregung um dieses spezielle Maskenkonzept? Kurz gesagt: es ist schlank, elegant und anders.

Schnorchel oder Flasche?

Das Besondere an dieser Maske ist, dass du sie sowohl zum Schnorcheln, als auch zum Tauchen verwenden kannst. Du kannst wahlweise an ihr entweder einen Schnorchel oder die Luftzufuhr deiner Tauchflasche anbringen. Na, bist du jetzt interessiert? ;-)

Es werde Licht!

Doch damit nicht genug. Ausserdem sind in die Maske einige coole Funktionen integriert.

Zunächst einmal die LED-Leuchten. Sie sind in den Rahmen eingebaut. Du kannst also während des Tauchens etwas Licht bekommen, ohne deine Hände benutzen zu müssen.

Ziemlich genial, denn es wäre eine insgesamt ziemlich einfache Lösung, die Teil einiger der heutigen Masken werden könnte. Das würde allerdings voraussetzen, dass die Lampen stark genug sind, um eine für das Tauchen ausreichende Helligkeit zu erzeugen.

"Buddy - bitte kommen"

Natürlich darf bei so einem Konzept auch die Kommunikation über und unter Wasser nicht fehlen.

Du kannst du entweder Musik hören oder mit deinem Tauchpartner kommunizieren. Handzeichen und Tafeln zum Schreiben werden überflüssig. Schade eigentlich...

Ein Hauch von Stark Trek

Nicht zuletzt verfügt die Maske auch über ein Heads-up-Display. Damit würden einige wichtige Informationen wie Wassertemperatur, Tiefe und Druck direkt in der Maske angezeigt.

Spinnt man das Ganze weiter könnte so auch die Funktionalität eines Tauchcomputers direkt in der Maske verbaut werden.

Man müsste also nicht mehr den Arm heben oder nach der Konsole fummeln, um die Anzeige in Sichtweite zu bekommen. Es könnte alles auf der Maske selbst angezeigt werden.

Die ersten Masken mit Head-Up Display haben die ersten Hersteller bereits vorgestellt.

Wie legt man die Maske an?

Ähnlich wie bei den heutigen Vollgesichtsmasken wird sie um die Stirn, die Seiten des Kopfes und das Kinn herum befestigt.

Wenn man davon ausgeht, dass sie tatsächlich dicht ist beim Tauchen, wird sie vermutlich weniger Druckstellen im Gesicht verursachen und bequemer zu tragen sein.

Der Tragekomfort erhöht sich auch, da du durch Mund oder Nase atmen kannst und keinen Atemregler mehr benötigst. Dies verringert oder beseitigt die Ermüdung des Kiefers und verbessert den Komfort beim Tauchen oder Schnorcheln enorm.

Alles im Blick

Der letzte positive Aspekt den die D-Maske bietet, ist eine vollständige 180-Grad-Sicht. Wie schon bei bestehenden Vollgesichts-Masken kannst du ohne den Rahmen der Maske nach oben, unten, links oder rechts schauen.

Fehlt etwas?

Es ist ein wirklich innovatives Design, das unserer Meinung nach eine gute Tauch- und Schnorchelmaske darstellen würde.

Es gibt jedoch einige Merkmale, die unserer Meinung nach dieses großartige Design noch besser machen könnten.

Um es zu einem echten Konkurrenten für Vollgesichts-Schnorchelmasken zu machen wäre es toll, wenn die Maske eine Halterung für eine Videokamera hätte. Oder noch besser: eine Kamera direkt im Rahmen integriert!

Schon heute schnallt sich der ein oder andere eine Kamera auf seine Tauchmaske. Das wäre also eine komfortable Lösung.

Die D-Maske für Tauchen und Schnorcheln

Es erscheint auch ein wenig weit hergeholt, wenn man sich die veröffentlichten Bilder ansieht und einige der Männer mit Bärten sieht.

Es ist schon schwierig eine Tauchermaske dicht zu machen, wenn man einen Bart hat. Deshalb scheint es schwer vorstellbar, dass das Problem bei der Vollgesichts-Maske nicht auftritt.

Fazit

Aber wir sind hier pingelig. Es handelt sich insgesamt um ein cool aussehendes Design, das eine wirklich raffinierte Tauch- und Schnorchelmaske zu sein scheint.

Wir hoffen dieses Design irgendwann tatsächlich auf dem Markt zu sehen, damit wir es ausfürhlich für euch testen können! Wie gefällt es dir? :-)

Bilder und Beschreibung: http://www.yankodesign.com/2018/06/06/the-last-diving-mask-youll-ever-need/

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Das Konzept der D-Mask

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