Video der Woche –#21Bild der Woche Nr. 18
Szene

Aalmafia

 Mehr als 400 Millionen Euro Umsatz macht die Aalmafia jedes Jahr mit dem illegalen Export von Jungtieren. Die ZDF-Doku „planet e.“ begibt sich auf Spurensuche.

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Die Margen der Aaalmafia sind ähnlich hoch wie im Drogen- oder Waffenhandel.

Denn aus einem einzigen Kilo Mini-Aale lässt sich eine Tonne Aalfilet züchten. Die bringt in Asien bis zu 15 000 Euro ein.

Bevor sie zu Schmuggelware werden, absolvieren die Jungtiere eine lange Reise. Aale schlüpfen in der Sargassosee in der Nähe der Bahamas. Etwa drei Jahre brauchen die Larven, um bis nach Europa zu treiben. Dort wandeln sie sich zu Glasaalen. So genannt, weil sie fast durchsichtig sind. In Schwärmen schwimmen sie anschließend von den europäischen Küsten in die Binnengewässer. Auch nach Deutschland. So war es zumindest früher. Mittlerweile sind die Aale aber immer seltener geworden.

Warum es heute nur noch so wenige Aale gibt, will Florian Stein herausfinden. Er arbeitet für die Organisation "Sustainable Eel Group (SEG)", die sich für den Erhalt von Aalen in Europa einsetzt. Die ZDF-Umweltdokumentationsreihe "planet e." begleitet Florian Stein nach Frankreich an die Loire-Mündung. Dort kommen nach ihrer Reise über den Atlantik noch mehr Jungtiere unversehrt an als in Deutschland. Doch viele Jungtiere verschwinden in den Händen von dubiosen Händlern. Wohin genau werden sie gebracht und wer profitiert davon? Der Wissenschaftler reist weiter nach Hongkong, der Hauptumschlagplatz für die illegale Ware "Aal".

Die ZDF-Dokureihe "planet e." begibt sich auf Spurensuche. Wie arbeitet die Aalmafia? Wie können die illegalen Händler überführt werden? Und wie kann man das Aussterben des Aals noch abwenden?

planet e.: Glitschige Geschäfte - Die Aalmafia: So, 04.06.2017 um 16:30 Uhr im ZDF/ Nachtwiederholung um 04:05 Uhr im ZDF (die Folgen stehen rund ein Jahr nach der Veröffentlichung in der Mediathek zur Verfügung.)

Infos: https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e

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