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100jähriges Wrack

Seit 100 Jahren liegt die Britannic, das Schwesterschiff der Titanic, vor der griechischen Insel Kea. Anfang Oktober wird das Jubiläum mit einer viertägigen Konferenz gewürdigt. 

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Die Britannic muss nicht alleine feiern, denn neben ihr liegt, ebenfalls seit hundert Jahren, die nicht minder interessante SS Burdigala. Beide gelten als zwei der bedeutendsten Schiffswracks des Ersten Weltkriegs. 

Am Morgen des 14. November 1916 lief die SS Burdigala, ein 12.380 BRT-Dampfschiff, in den Gewässern vor Kea in ein Minenfeld, das kurz zuvor vom deutschen U-Boot U73 gelegt worden war. Sie sank 900 Meter von Kea’s Nordwestküste und liegt weitgehend unberührt auf 55 bis 75 Metern Tiefe. Das Schiff wurde erst 2008 wiederentdeckt. Nur sieben Tage nach der Versenkung der Burdigala ereilte die 48.158 BRT messende HMHS (His Majesty's Hospital Ship) Britannic das gleiche Schicksal. Sie war auf Nord-Kurs auf den Hafen Moudros, als sie rund zwei Kilometer nordöstlich von Kea von einer Explosion erschüttert wurde. Das Schiff sank schnell, 40 Menschen verloren ihr Leben. Das Wrack der Britannic ruht heute in 85 bis 110 Metern Tiefe und gilt als eines der Sehnsuchtsziele technischer Taucher weltweit.

Vom 30. September bis 2. Oktober gibt es zum Jubiläum der beiden Wracks eine internationale Konferenz unter dem Motto »100 Years – Kea’s Shipwrecks 1916-2016«. Die Kea Wrack-Konferenz soll dem Gedenken an die Opfer und der  Erhaltung und dem Schutz des Unterwasser-Kulturerbes. An den vier Konferenz-Tagen gibt es Vorträge hochkarätiger Referenten, Ausstellungen und als Höhepunkt die Niederlegung von Gedenktafeln durch Taucher an den Wracks.

Infos: www.100years-kea-shipwrecks.org

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