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Szene

Rob Stewart ist tot

Bei den Dreharbeiten zu einem neuen Dokumentarfilm ist Rob Stewart, der Macher von „Sharkwater“, bei einem Tauchunfall gestorben. 

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Rob Stewart unternahm am Dienstagnachmittag , den 31. Januar 2017, mit drei Mitarbeitern einen Tauchgang am Alligator Reef in den Florida Keys.

Am Wrack der Queen of Nassau, die in 68 Meter Tiefe liegt, wollten sie weiteres Material für einen Dokumentarfilm über Haie und das Ökosystem im Meer drehen. Für den Tauchgang verwendeten sie Rebreather. Als Stewart mit seinem Buddy wieder auftauchte, schien zunächst alles normal zu sein. Doch sein Tauchpartner ging als erster an Bord und wurde ohnmächtig. Die Crew versorgte ihn umgehend. Als sie wieder nach Stewart schauten, war dieser verschwunden. Sofort wurde der Notruf abgesetzt und eine groß angelegte Suchaktion mit Schiffen und Helikoptern eingeleitet.

Kurz nachdem am Freitag, den 3. Februar, die Suchaktin eingestellt wurde, fanden Taucher die Leiche von Stewart in etwa 60 Meter Tiefe. Untersuchungen zur Todesursache des 37-Jährigen stehen noch aus. Vermutlich war Stewart ebenfalls ohnmächtig geworden und untergegangen.

Der kanadische Dokumentarfilmer hat sich mit seinem Film „Sharkwater", der über das illegale Abschlachten von Haien berichtet, um den Schutz der Haie verdient gemacht. Sein neuer Dokumentarfilm „Sharkwater 2“, an dem er aktuell arbeitete, wurde für 2017 angekündigt. Bleibt abzuwarten, ob der Film nun posthum veröffentlicht wird.

Infos: www.sharkwater.com

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