Video der Woche –#15Bild der Woche Nr. 12
Bild der Woche

Röhrenmaul

Das Maul der Geisterpfeifenfische funktioniert wie ein kleiner Staubsauger. 

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Geisterpfeifenfische schweben meistens mit dem Kopf nach unten über dem Sandgrund.

Das ist ihre typische Lauerstellung. Sie haben es auf kleine Krebstierchen und Garnelen abgesehen, die sie mit ihrer röhrenförmigen Schnauze blitzschnell einsaugen. Nicht umsonst bedeutet ihr lateinischer Name Solenostomus frei übersetzt „Röhrenmaul“. Um nicht aufzufallen, lassen sich Geisterpfeifenfische treiben wie ein Stück Alge.

Geisterpfeifenfische sind mit Seepferdchen verwandt und leben wie diese standorttreu. Im Gegensatz zur männlichen Brutpflege bei den Seepferdchen tragen bei den Geisterpfeifenfischen die Weibchen die befruchteten Eier aus. Bis zum Schlüpfen tragen sie diese in einer Art Tasche, die aus zwei gefalteten Brustflossen gebildet wird.

Das Foto wurde von Tobias Friedrich in der Bokeh-Technik aufgenommen.

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