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Nymphaea alba

Ein sagenumwobenes Gewächs wurde zur Wasserpflanze des Jahres 2017 gewählt.

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Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) wurde von den Tauchsportverbänden VDST (Deutschland), TSVÖ (Österreich) und SUSV (Schweiz) zur Wasserpflanze des Jahres 2017 gekürt.

„Mit der Wahl der Seerose zur Wasserpflanze des Jahres 2017 möchten wir auf die Gefährdung des Flachwasserbereiches aufmerksam machen, der ein ganz wichtiger Lebensraum für Wassertiere und Wasserpflanzen ist“, erklärt VDST-Umweltreferent und Biologe Prof. Dr. Ralph O. Schill „Schaut man sich die Stängel und Blätter einmal genauer an, dann entdeckt man, dass dort viele mikroskopisch kleine Tiere leben und die Seerosen kleine Insel im Wasser darstellen.“

Die Weiße Seerose kommt mit Ausnahme des hohen Nordens in ganz Europa vor. Zum Wachsen braucht sie nährstoffreiche stehende und schwach fließende Gewässer. Die Wurzeln graben sich gerne in humus- und nährstoffreichen Schlamm ein und verankern damit die Schwimmblattpflanze. Die bevorzugte Wassertiefe beträgt rund ein bis eineinhalb Meter, die Blattstängel können bis 3 Meter lang werden und damit hält sie in Europa den Rekord der längsten Blattstiele. Die Weiße Seerose ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschützt.

Der lateinische Name Nymphaea alba lässt sich auf Nymphen, weibliche Naturgeister aus der griechischen und römischen Mythologie, zurückführen. Der Sage nach verliebte sich eine solche Nymphe, doch ihre Liebe wurde nicht erwidert. So starb sie an gebrochenem Herzen. Die Götter hatten Mitleid und ließen sie als Seerose wieder auferstehen. Auch in Deutschland rangen sich viele Mythen um die Schwimmblattpflanze. So heißt es, dass wer versucht sie zu pflücken von Nixen in die Tiefe herabgezogen wird und ertrinkt.

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