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Bild der Woche

Davongekommen

Als Proviant auf Schiffen und später als Suppe in der Haute Cuisine wurden die sogenannten Suppenschildkröten beinahe ausgerottet. Heute erholen sich die Bestände wieder. 

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Als Christoph Kolumbus bei seiner vierten Atlantik-Überquerung im Jahr 1503 an den Cayman-Inseln vorbeisegelte, staunte er über „ein Meer voller Schildkröten".

Kurz danach nahm das Martyrium der gepanzerten Meeresbewohner seinen Lauf. Grüne Meeresschildkröten, die später den Namen Suppenschildkröten erhielten, waren ein praktischer Proviant für Seefahrer, man konnte sie wochenlang an Bord halten. So richtig dezimiert wurden die Bestände aber erst, als man im 19. Jahrhundert die Schildkrötensuppe als Delikatesse der Haute Cuisine entdeckte. Die Suppenschildkröte drohte auszusterben.

Seit 1988 steht sie durch das Washingtoner Artenschutzabkommen unter Schutz. Seitdem werden zahlreiche Strände, an denen die Tiere ihre Eier ablegen, bewacht und geschützt. Die Bestände haben sich zwar langsam wieder erholt, von einer massenhaften Verbreitung wie noch vor 500 Jahren sind sie aber meilenweit entfernt.

Unser Bild der Woche wurde vor Teneriffa von Greg Lecoeur aufgenommen.

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