Shark CityVideo der Woche –#25
Szene

Der Mensch und das Meer

Wie der Mensch das Meer nicht nur erforscht, sondern auch verändert, steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung »Ozeane« von Armin Linke. 

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Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich das Werk von Armin Linke damit, wie Menschen Technologien und Wissen einsetzen, um die Erdoberfläche ihren Bedürfnissen anzupassen.

Seine Filme und Fotografien beobachten die Veränderungen der Erdoberfläche und der Ozeane, die von Menschen verursacht wurden. In seinem neuen Projekt „Ozeane - Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“, das bis zum 24. September im Edith-Russ-Haus für Medienkunst zu sehen ist, taucht Linke in die faszinierende Welt des offenen Meeres und der Tiefsee ein.

Mit der Kamera in der Hand begleitete er Wissenschaftler, Vertreter öffentlicher Forschungseinrichtungen und andere globale Akteure, um ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen zu beobachten und die Zusammenhänge aufzuzeigen, die all ihre Aktivitäten beeinflussen.

„Ozeane“ wird in Form von zwei Vier-Kanal-Videoinstallationen präsentiert, die speziell für die architektonischen Gegebenheiten des Edith-Russ-Hauses entworfen wurden, und umfasst wissenschaftliche Tiefseeaufzeichnungen und Videointerviews.

Statt Antworten zu geben, lässt Linkes Projekt vielmehr Fragen aufkommen: Wie können wir die Zukunft unseres Planeten nachhaltig gestalten? Welche Umweltstrategien können gefunden werden, um den steigenden Bedarf an marinen Ressourcen zu decken und gleichzeitig die Biodiversität der Ozeane zu schützen? Ist Tiefseebergbau eine Zukunftschance oder eine nicht vertretbare Gefährdung der marinen Umwelt?

„Ozeane“ ist ein offizielles Projekt des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane, ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“ ist vom 6. Juli bis zum 24. September im Edith-Russ-Haus für Medienkunst zu sehen.

Infos: http://edith-russ-haus.de

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