Waterproof in HollywoodBild der Woche – #22
Szene

Mit Trance in die Tiefe

Mit einer Technik aus der Hypnose holte sich Jens Stötzner den deutschen Tieftauch-Rekord im Apnoetauchen im See.

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Als Freitaucher in einem See große Tiefen zu erreichen, ist wegen der Kälte eine besondere Herausforderung für die Athleten.

Dennoch traten beim AIDA-Tieftauchevent „Cool down“ am 22. Juli 2017 am Achensee in Österreich 20 Apnoetaucher an, um neue Rekorde aufzustellen. darunter neun aus Deutschland, sechs aus Österreich, zwei aus Belgien und jeweils einer aus Liechtenstein, der Schweiz und Portugal. Getaucht wurde in den Disziplinen Tieftauchen ohne Flossen (CNF) und Tauchen am Seil (FIM).

Jens Stötzner holte seinen deutschen Rekord über 54 Meter in der Disziplin CNF, dabei geht es ohne jegliche Hilfsmittel an einem Seil entlang in die Dunkelheit des Alpensees. Kälte, Dunkelheit und die Höhe des Achensees von knapp 1000 Höhenmetern stellen besondere Anforderungen an die Psyche des Freitauchers - ein deutlicher Unterschied zum Tieftauchen in warmen Regionen. Der 50-jährige Jens Stötzner nutzt hier eine Hypnosetechnik, bei der er sich in einen Trance-Zustand versetzt. Mit der Übung wird aus dem Unwohlsein ein Wohlgefühl und man genießt es, in die Tiefe hinabzugleiten.

Mit seinem deutschen Rekord überbietet Jens Stötzner den acht Jahre alten Rekord von Jonas Krahn um einen Meter.

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