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Besser denn je?

Es ist schon Jahre her. Aber es gab Zeiten, da waren zu viele Taucher das Problem von Sharm el Sheikh. Und nicht zu wenige.

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Die ständig schwelende Krise seit dem »arabischen Frühling« haben diesem Boomzustand ein jähes Ende bereitet.

Seit ein paar Jahren schlummern einst überrannte Tauchplätze vor sich hin, und haben sich in dieser Zeit merklich erholt. Das bedeutet: Was schon vorher gut war, ist jetzt noch besser. Die Tauchgebiete um Sharm el Sheikh gehörten schon immer zu den spannendsten, die das Rote Meer zu bieten hat. Sogar altgediente Sinai-Veteranen wie Sinai Divers-Chef Rolf Schmidt geraten auf die Frage nach ihren persönlichen Favoriten ins Schwärmen: »Es ist gar nicht so einfach, hier die persönlichen Top spots zu benennen. Ganz sicher gehören die Riffe in der Straße von Tiran dazu. Jackson und Thomas Riff im besonderen.«

Schmidt weiß natürlich, wovon er spricht, er kennt die fraglichen Riffe seit Jahrzehnten. »Sie bieten einfach alles«, schwärmt er: »Steilwände, traumhafte Korallengärten, regelmäßig trifft man ortsansässige Schildkröten, in den Monaten Juni bis November ist die Chance auf Hammerhaie recht groß.«

Kein Wunder, also, dass die Riffe in der Straße von Tiran es mit schöner Regelmäßigkeit in Top 100-Rankinglisten der Weltbesten Tauchplätze schaffen – so auch in unterwasser 8/2016: »Die schmale, aber sehr tiefe Straße von Tiran lockt mit vier wie auf einer Perlenschnur aneinandergereihten Riffen, die die Namen Jackson, Woodhouse, Thomas und Gordon Reef (von Nord nach Süd) tragen. Bedingt durch ihre exponierte Lage treten hier bisweilen starke Strömungen auf, die aber genau das mitbringen, was Taucher schätzen. Mit den Strömungen treiben Myriaden von Kleinstlebewesen durch das Wasser – es ist der Beginn der Nahrungskette, die ihre Fortsetzung in einer reichhaltigen Flora und Fauna einschließlich Großfisch findet und so die Riffe zu einem Tauchdorado macht. Typisch sind hier ausgeprägte Steilwände, die besonders an ihrer Ost-, Süd- und Südostseite beste Tauchbedingungen bieten. Sie fallen bis auf etwa 80 Meter fast senkrecht ab, bevor sie nach kurzen Zwischenplateaus noch größeren Tiefen zustreben.«

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