Vielfalt pur am Southern Great Barrier ReefTownsville
Great Barrier Reef

Känguru und Regenwald: Mackay und der Cape Hillsborough Nationalpark

Einmalig: Kängurus direkt am Strand

1,5 Autostunden südlich von Airlie Beach liegt auf einer Halbinsel der Cape Hillsborough Nationalpark. Das Besondere hier sind die frei lebenden Kängurus und Wallabys, die zum Sonnenaufgang an den Strand kommen und sich auch vor Menschen nicht scheuen.

Urlauber, die das seltene Spektakel hautnah erleben wollen, sollten auf dem Campingplatz, der direkt an den Strand heranreicht, übernachten. Neben Stellplätzen für Wohnmobile stehen auch einfache Hütten mit eigenem Bad zur Verfügung. Besucher, die das Känguru-Erlebnis bei Sonnenaufgang verpasst haben, müssen dennoch nicht auf die putzigen Tiere verzichten, schließlich halten diese sich auch tagsüber und abends auf dem schattigen Campingplatz auf. 

Direkt vom Strand gehen mehrere Wanderwege ab, die durch Eukalyptuswald zu mehreren Aussichtspunkten führen. Tipp: Auf dem Andrews Point Track, einem 4,3 Kilometer langen Rundweg, geht es unter anderem zum Twin Beach Lookout (den steileren Aufstieg hierauf kann man in gut 10 – 15 Minuten schaffen), zum Turtle Lookout und zum Andrews Point Lookout – von überall hat man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Buchten.

 

 

Mackay und Cape Hillsborough Nationalpark
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Australiens größter subtropischer Regenwald

Der Eungella Nationalpark liegt in den Bergen eine Stunde westlich von Mackay – rund zwei Stunden von den Whitsundays entfernt – und ist einer der artenreichsten Parks Australiens.

Über 860 verschiedene Pflanzen wachsen in der von schroffen Schluchten durchzogenen, größtenteils unzugänglichen Wildnis, die bis auf 1.200 Meter reicht.

Der Park beheimatet den längsten und ältesten Teil des subtropischen Regenwalds in Australien. Von den Orten Broken River und Eungella starten viele Wanderwege – unter anderem der Cedar Grove Track mit dem beeindruckenden Strangler Fig Tree Arch. Dabei führt der Pfad direkt durch den riesigen Baumstamm. Es lohnt auch ein Abstecher in die Finch Hatton Gorge. 

Mackay und Cape Hillsborough Nationalpark
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Schnabeltiere beobachten

Bei australischen Tieren denkt man automatisch an Koalas und Kängurus. Genauso einzigartig in der endemischen Fauna ist das scheue Schnabeltier (Platypus).

Zu den besten Platypus-Spotting-Areas zählt Broken River im Eungella Nationalpark. Auf dem 400 Meter langen Platypus Walk folgt man dem Flüsschen und kann das Schnabeltier mit etwas Glück in seinem natürlichen Lebensraum erleben. Es gilt als eines der außergewöhnlichsten Tiere auf der Welt und kommt nur in Australien vor. Es ist ein eierlegendes Säugetier und hat einen flachen Körper, der an einen Biber erinnert. Der deutsche Name des Tieres deutet auf sein auffälligstes Kennzeichen hin – den biegsamen Schnabel, der in der Form dem einer Ente ähnelt.

Die Region

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Zu den Topzielen des zum UNESCO-Weltnaturerbe zählenden Great Barrier Reef gehören die Whitsundays, ein Archipel aus 74 Trauminseln und -inselchen (nur wenige davon sind bewohnt). Neben Schnorchel- und Tauchausflügen stehen mehrtägige Segeltrips, Heli- oder Wasserflugzeug-Rundflüge über das Riff und Touren an den Bilderbuchstrand Whitehaven Beach (Whitsunday Island) auf dem Programm.