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Warum du niemals allein Freediven solltest!

Warum du niemals allein Freediven solltest!

Wrightsville Beach, USA - Ein Mann überlebt dank einer unvergesslichen Rettung.

Es war ein ganz normaler Arbeitstag für Kapitän Scott Collins, als eine Frau ihn plötzlich auf einen Taucher aufmerksam machte, der mit dem Gesicht nach unten im Wasser lag.

"Als ich den leblosen Körper in einem schwarzen Taucheranzug mit dem Gesicht nach unten im Wasser sah, dachte ich sofort das Schlimmste", sagte Collins.

Kein Puls

Er sagt, der Taucher war bewusstlos, atmete nicht und hatte keinen Puls.

Collins zog den Mann sofort heraus, führte eine HLW durch und rief den Rettungsdienst.

"Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut ausgehen würde. Es ist definitiv lebenslang in meinem Kopf verankert", sagte Collins.

Der Flachwasser-Blackout

Er sagt, es schien als habe der Taucher Blackout, bei dem er im Wesentlichen im Wasser ohnmächtig wurde. Das kann beim Freitauchen vorkommen.

"Wir fördern den Zustand des Sauerstoffmangels während des gesamten Tauchgangs", sagte die Weltmeisterin im Freitauchen Ashley Chapman. "Wir verbrauchen also Sauerstoff und bauen CO2 in unserem System auf. Was dann passieren kann ist etwas, das wir einen Flachwasser-Blackout nennen. Ein Bewusstseinsverlust".

Chapman sagt, deshalb sei es wichtig, immer mit einem Buddy zu tauchen.

Tauche NIE allein!

"Wir erwarten nicht, dass so etwas ständig passiert, aber es kann passieren. Wenn es passiert und man nicht mit einem Buddy zusammen ist und niemanden hat, der einen direkt beaufsichtigt, könnte man sterben", sagte sie.

Chapman sagt, die oberste Regel des Freitauchens sei, niemals alleine zu tauchen.

"Diese Regel gilt für jede Art des Freitauchens", sagte sie. "Beim Speerfischen, wenn du in deinem Gartenpool versuchst die Luft anzuhalten und auch wenn du ein Wettkampftaucher bist".

Immer in unmittelbarer Nähe!

Sie empfiehlt auch, immer direkte Aufsicht zu haben.

"Direkte Beaufsichtigung bedeutet, dass dich jemand beobachtet und nicht nur ein Szenario wie 'gleicher Ozean, gleicher Tag'. Immer eine Armlänge entfernt", sagte Chapman. "Wenn ich dich also direkt beaufsichtige, dann nicht aus 50 Metern Entfernung."

Sie sagt, der Sport kann gefährlich sein, aber auch unglaublich schön, wenn man sich an die Regeln hält.

Laut Captain Collins hat sich der verunglückte Taucher inzwischen vollständig erholt.

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