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Vorstand von Sharkproject tritt zurück

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  • Vorstand von Sharkproject Germany e.V. tritt zurück

Der vierköpfige Vorstand des deutschen Ablegers der Haischutzorganisation Sharkproject zieht sich überraschend von allen Ämter zurück.

Ab dem 07. Dezember 2019 verlassen Friederike Kremer-Obrock, Sabine Endemann, Meik Obrock und Heiner Endemann Deutschlands renommierte NGO. Als Gründen dafür nennen Sie in einem Brief an die Mitglieder Differenzen in der Ausrichtung mit dem internationalen Vorstand. Etwa fünf Jahre lang wirkt das Team in dieser Zusammensetzung. Sie verstanden sich als Lobbyisten für Haie, Haiforschung und die Bewohner der Meere. Durch ihren Einsatz konnte sich die Organisation vergrößern und professionalisieren. Mit vielen Kampagnen, investigativen Massnahmen und aktiver Präsenz schufen Sie immer wieder Aufmerksamkeit. Sie informierten die Öffentlichkeit immer wieder über Missstände. Unterwasser bedankt sich für den aufopferungsvollen Einsatz und hofft, noch weiterhin viel von diesem tollen Menschen zu hören.

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Die Austrittsbegründung

Liebe Mitglieder,
liebe Mitstreiter, Campaigner, Schulreferenten, Regionalleiter, Kampagnenverantwortliche, Freunde und Förderer,

wir vier Unterzeichner haben gleichzeitig und übereinstimmend unseren kompletten Rückzug aus SHARKPROJECT erklärt. Wir sind nach dem 7. Dezember nicht mehr im Amt und auch kein Mitglied mehr, weder in Deutschland, noch im Internationalen Mutterverein. Wir verlassen SHARKPROJECT insgesamt.

Da wir damit auch Euch „verlassen“, möchten wir diesen Schritt offen erklären und legen Wert darauf, dass Ihr die Beweggründe unserer Entscheidung kennt.

Es bestehen zwischen uns und dem Vorstand International sehr unterschiedliche Vorstellungen bei der aktuellen und geplanten Ausrichtung von SHARKPROJECT, beispielsweise, wie Sacharbeit zum Haischutz erfolgen  sollte, welche  wissenschaftlichen  Grundlagen  dafür  gelten,  wie  das  Thema  der  Klimakatastrophe einzubinden ist, und auch darüber, wer Mitglied werden darf, und wie die Struktur des SHARKPROJECT Germany e.V. anzulegen ist.

Leider haben wir uns mit sachbezogenen Wünschen und Vorstellungen im Internationalen Vorstand nicht durchsetzen können, obwohl wir es sehr versucht haben.

Unsere Fragen zu anstehenden Grundsatzentscheidungen, die nach unserer Meinung zunächst auf Nutzen und Risiken besprochen und abgewogen werden müssen, sind bis heute unbeantwortet und vorzeitig  in  die  Öffentlichkeit  getragen  worden,  somit  als  Fakt  dargestellt.  Wir  waren  immer ergebnisoffen in unseren Gesprächen, haben dabei immer den Fokus gehabt, die Gemeinnützigkeit zu schützen und evtl. andere vereinsschädigende Entscheidungen fernzuhalten.

Wir haben unsere Arbeit stets mit Herzblut und viel Zeiteinsatz gemacht – auch wegen Euch: es hat so unfassbar viel Spaß mit Euch gemacht. Ihr seid eine absolut verlässliche, hochgradig engagierte und in der Sache motivierte Truppe. Wir hoffen, dass Ihr und Euer Einsatz unter dem neuen Vorstand von SHARKPROJECT Germany (er soll noch vor Weihnachten gewählt werden) fortbestehen. 

Es war uns eine Freude und macht uns stolz, dass wir gemeinsam SHARKPROJECT Germany groß gemacht haben. Vielen Dank an dieser Stelle an Euch für Euer Vertrauen und Engagement, das Ihr uns in den letzten fünf Jahren geschenkt habt. Wir werden uns nicht „auf die Bank im Park setzen“, wir werden weiterhin in unserer Freizeit die Ozeane und ihre Bewohner zu schützen versuchen und die Öffentlichkeit und vor allem die jungen Generationen informieren und sensibilisieren.