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Schnorchelmasken helfen im Kampf gegen Corona!

Ingenieure verwandeln Schnorchelmaske von Decathlon in Beatmungsgeräte, um das Coronavirus zu bekämpfen.

Eines der größten Probleme bei der Behandlung der von COVID-19 Betroffenen ist der Mangel an medizinischer Ausrüstung. Italien, das von der Pandemie mit am stärksten betroffene Land, hat mit einem Mangel an Ausrüstung und Krankenhausbetten zu kämpfen.

Das bringt Ärzte teilweise in die schreckliche Lage, entscheiden zu müssen, wer behandelt wird und wer nicht.

Beatmungsgeräte sind mit am wichtigsten

Eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen COVID-19 sind Beatmungsgeräte.

"Ein Beatmungsgerät ist ein ziemlich ausgefallenes technisches Gerät, das für jemanden der nicht in der Lage ist selbstständig effektiv zu atmen, entwickelt wurde", so David Hill, ein Pulmonologe.

In schweren Fällen von COVID-19 entzünden sich die Lungen eines Patienten und füllen sich mit Flüssigkeit. Was es ihm schwer macht zu atmen und sein Blut mit Sauerstoff zu versorgen.

Ein Beatmungsgerät kann in so einem Fall zwischen Leben und Tod entscheiden.

Beatmungsmasken aus Schnorchelausrüstung

Aufgrund des Mangels an Beatmungsmasken in Norditalien wandte sich ein Arzt an Ingenieure einer 3D-Druckerei. Mit der Idee, Masken aus Tauchgeräten herzustellen.

In nur drei Stunden erstellten die Ingenieure einen Prototyp für ein 3-D gedrucktes Ventil, das die Schnorchelmaske erfolgreich in eine Beatmungsmaske umwandelt.

Decathlon unterstützt die Produktion

Die Ingenieure wandten sich dann an den französischen Sportartikelhändler Decathlon um zu sehen, ob sie die Schnorchelmaske für das Projekt verwenden könnten. Das Unternehmen war "sofort zur Zusammenarbeit bereit".

Der erste voll funktionsfähige Prototyp wurde im Krankenhaus von Chiari getestet und erwies sich als wirksam. Nach dem erfolgreichen Test druckten die Ingenieure 100 weitere Ventile.

3D Druckdatei ist frei zugänglich

Die Ingenieure ließen das Ventil schnell patentieren. Trotzdem gaben sie aber die 3-D-Druckdateien frei, so dass jeder, der einen Drucker hat sie während der Krise produzieren kann. "Wir stellen klar, dass unsere Initiative vollkommen gemeinnützig ist. Wir werden keine Tantiemen für die Idee der Verbindung oder für den Verkauf von Decathlon erhalten", so die Ingenieure.

Die Ventile kosten letwa einen Dollar in der Herstellung.

Erfindung bleibt nur Notlösung

Die Ingenieure sind zwar stolz auf ihren Erfolg bei der Herstellung der Beatmungsmasken, betonen aber, dass sie nur eine Notlösung sind.

"Weder die Maske noch die Verbindung sind zertifiziert. Ihre Verwendung unterliegt einer Situation der zwingenden Notwendigkeit".

Die Ingenieure sind ein fantastisches Beispiel dafür, wie man durch die Kombination von out-of-the-box-Denken und Partnerschaften zwischen dem Gesundheitswesen und externen Industrien die Pandemie überwinden kann!

(Quelle: https://www.mirror.co.uk/news/world-news/coronavirus-incredible-hack-turning-scuba-21746459)

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Der erfolgsreiche Einsatz von Schnorchelmasken als Beatmungsgerät.