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Mysteriöser Tod von Delfinen auf Mauritius

Mysteriöser Tod von Delfinen auf Mauritius

Autopsie findet Wunden, aber kein Öl auf Delfinen, die in der Nähe des Öl Teppichs vom verunglückten Frachter vor Mauritius angespült wurden.

Tote Delfine, die in Mauritius in der Nähe eines Ölteppichs angespült wurden, haben Wunden an ihren Körpern, aber keine Spur von Öl. Das geht aus vorläufigen Autopsie-Ergebnissen hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Umweltschützer suchen dringend nach einer Erklärung für den mysteriösen Tod von 27 Delfinen, die am Mittwoch und Donnerstag an Land gespült wurden, um festzustellen, ob sie durch den Ölteppich getötet wurden.

Wissenschaftler befürchten, dass das ausgelaufene Öl die Tierwelt für viele Jahre schädigen wird.

Bisher haben Veteranärmediziner nur zwei der Delfine untersucht. Die Behörden sagen, dass für den Rest Autopsien durchgeführt werden sollen.

Die vorläufigen Ergebnisse

"Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass die Tiere weder Spuren von Kohlenwasserstoff in ihren Atemwegen noch in ihrer Haut, ihrem Rachen oder Magen aufwiesen", hieß es in dem Bericht. Beide der bisher untersuchten Delphine wiesen Anzeichen von Verletzungen auf, hieß es.

"Die Autopsie wird nun an allen anderen Delphinen durchgeführt", sagte Jasvin Sok Appadu vom Fischereiministerium.

Frachter lief auf Grund

Die in japanischem Besitz befindliche MV Wakashio, ein Massengutfrachter, lief am 25. Juli auf Grund und begann etwa eine Woche später Öl zu verlieren. Das Schiff zerbrach anschließend und wurde anschließend teilweise versenkt.

Veröffentlichung der vollständigen Ergebnisse gefordert

Die lokale Umweltgruppe "Eco-Sud" forderte die Veröffentlichung der vollständigen Autopsieergebnisse. Die internationale Umweltgruppe Greenpeace forderte die Regierung von Mauritius auf eine Untersuchung einzuleiten, um festzustellen, ob die Todesfälle mit der Ölpest in Verbindung stehen.

Quelle und Bild:  © Reuters/STRINGER Arbeiter verladen Kadaver von Delfinen, die am Grand Sable an Land gespült wurden und starben.

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