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Jetzt Abstimmen! Die EU-Initiative Stop Finning

Die Europäische Bürgerinitiative 'Stop Finning - Stop the Trade' hat mit der Unterschriftensammlung begonnen.

Die EU-Bürgerinnen und -Bürger haben ein Jahr Zeit, um die beantragte Änderung zu unterstützen, indem sie eine Million Stimmen sammeln und das Ende des Haifischflossenhandels in der Europäischen Union fordern.

Verfahren der Europäischen Bürgerinitiative

Um validiert zu werden, muss eine Europäische Bürgerinitiative insgesamt mindestens eine Million Unterzeichner zusammenbringen und einen Schwellenwert von mindestens sieben Mitgliedstaaten erreichen. Diese Schwellenwerte entsprechen der Anzahl der in jedem Mitgliedstaat gewählten Mitglieder des Europäischen Parlaments, multipliziert mit 750.

Um abzustimmen, klicke bitte:  HIER

Eine Gruppe von Bürgern aus ganz Europa hat sich zusammengeschlossen und fordert das Ende des Handels mit Haifischflossen in der Europäischen Union (EU). Um den Schutz dieser zerbrechlichen, aber wichtigen Arten zu verstärken. Dieser Handel beruht auf der furchtbaren Praxis, den Haien die Flossen abzuschneiden und das Tier wieder in den Ozean zurückzuwerfen, während es oft noch am Leben ist. 

Aufgrund ihres hohen Handelswerts und ihrer Verwendung in einer traditionellen Suppe in der asiatischen Kultur wird das Abtrennen von Haifischflossen immer noch praktiziert, und Europa ist einer der Hauptakteure im weltweiten Flossenhandel.

Haie sind entscheidend für einen gesunden Ozean

Jedes Jahr werden zwischen 63 und 273 Millionen Haie getötet, und viele Arten sind weltweit zunehmend bedroht. Weltweit werden Haie wegen ihres Fleisches und ihres Leberöls ins Visier genommen.

Aber die größte Bedrohung ist immer noch das Finning der Haie. Die starke Erosion der Haipopulationen weltweit hat schwerwiegende Auswirkungen, da viele Haie eine aktive Rolle bei der Erhaltung gesunder Meeresökosysteme spielen.

Die EU-Gesetze müssen verstärkt werden

Mit der Forderung, "den Handel mit Flossen in der EU einschließlich der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Flossen, die nicht von Natur aus am Körper des Tieres befestigt sind, zu beenden", wollen diese Bürger den Rechtsrahmen der EU stärken. Sollte ihr Bestreben erfolgreich sein, könnte die Europäische Kommission dann beschließen, eine neue Verordnung vorzuschlagen, um dieses Ziel zu erreichen.

Eine solche neue Verordnung würde einen großen Schritt weiter gehen als der derzeitige EU-Rechtsrahmen. Dieser schreibt seit 2013 für alle EU-Schiffe vor, dass die Flossen bis zum Entladen im Hafen am Körper des Hais befestigt bleiben müssen. Die Flossen können dann jedoch abgetrennt und weltweit gehandelt werden.

Diese Anforderung stellt zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber der früheren EU-Verordnung dar, erlaubt aber immer noch den Handel mit Flossen in Europa und den EU-Fischern, um die starke Nachfrage Asiens nach Haiflossensuppe zu befriedigen.

Andere Länder sind der EU voraus

Im Juni 2019 hat Kanada als erstes Land der G7-Gruppe die Einfuhr von Haifischflossen auf seinem Territorium verboten. Bürger in aller Welt fordern zunehmend die Beendigung solch grausamer und nutzloser Praktiken. Europa muss diesem Beispiel folgen!

Deshalb: Jetzt abstimmen!

Um abzustimmen, klicke bitte:  HIER

Die Initiative wird bereits von 20 Umwelt-NGOs unterstützt. Darunter SEA SHEPHERD, SHARKPROJECT, BLOOM, Blue Sharks, APECE, iSea, The Global Shark Conservation Initiative (TGSCI), STOP FINNING, Sharks Mission France, Sharks Educational Institute (SEI), Aktionsgemeinschaft Artenschutz, Mundus maris, Gesellschaft zur Rettung der Delphine, Deutsche Meeresstiftung, VDST, Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Shark Savers Germany, The Dolphins' Voice, Pro Wildlife und EJF und weitere Organisationen schließen sich weiterhin an.

 

 

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