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Ist Tauchen als Therapie wirksam?

Ist Tauchen als Therapie wirksam?

Neue wissenschaftliche Forschung bestätigt den therapeutischen Wert des Tauchens. Kriegsveteranen mit psychischen Beschwerden erfahren zum Beispiel beste Ergebnisse.

Eine aktuelle, wissenschaftliche Studie bestätigt den therapeutischen Wert des Tauchens. Dies berichtet das Dive Training Magazin. Die Untersuchung wurde unter Kriegsveteranen mit physischen und psychischen Verletzungen durchgeführt.

Die Schlussfolgerung: Das Tauchen hat einen erheblichen therapeutischen Wert. Insbesondere für Veteranen mit amputierten Körperteilen, Angststörungen und/oder psychischen Anpassungsstörungen.

Tauchen und Gesundheit

Die Studie wurde 2016 durchgeführt, aber die Ergebnisse wurden gerade im Journal of Disability and Rehabilitation veröffentlicht. Die Forschung umfasst  Studien des psychischen Wohlbefindens und der funktionellen Fähigkeiten sowie Interviews mit den Teilnehmern, Familien und Gesundheitsexperten.

Ziel war es, die Wirksamkeit des Tauchens bei der Behandlung von Kriegsveteranen mit traumatischen physischen und/oder psychischen Verletzungen zu untersuchen.

Signifikante Verbesserungen

Insgesamt nahmen 15 männliche Veteranen an der Studie teil. Die Teilnehmer berichteten über eine Verringerung von Angst, Depressionen und Schlafstörungen sowie eine Verbesserung der sozialen Funktionsfähigkeit.

Das Tauchen hatte die größte Wirkung bei Veteranen mit psychischen Beschwerden und etwas weniger bei Veteranen mit körperlichen Verletzungen.

Tauchen hat noch mehr therapeutische Vorteile: Wie die Geschichte des Sporttauchers Harry Beekelaar zeigt. Harry Beekelaar war ein Rollstuhlpatient, der dank des Tauchens nach fünfzehn Jahren wieder laufen konnte. Seine Krankheitsbeschwerden kehren zurück, wenn er nicht genug oder nicht tief genug taucht.

Tauchen als Therapie für Posttraumatische Belastungsstörung