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Erste Aquakulturen in Amerika

Erste Aquakulturen in Amerika

Die Golf von Mexiko Region schließt sich mit Südkalifornien zu so genannten "Aquaculture Opportunity Areas", also möglichen Gebieten für Aquakulturen zusammen. Es sind die ersten beiden in den Vereinigten Staaten.

Präsident Donald Trump erließ Anfang diesen Jahres eine Verordnung, in der das Konzept als "eine Möglichkeit zur Förderung der Meeresfrüchteindustrie des Landes und zur Verringerung der Abhängigkeit von importiertem Fisch" beschrieben wird.

"Die Schaffung von Aquakulturen wird die notwendige Ergänzung zu unserer Wildfangfischerei sein", sagte Chris Oliver von der staatlichen Aufsichts-Behörde NOAA, in einer Erklärung. "Diese Art von proaktiver Arbeit schafft Möglichkeiten für Aquakulturfarmer und erhält unser Engagement für den Umweltschutz aufrecht".

Möglichkeit oder Risiko?

Für die Befürworter ist die Branche eine Möglichkeit Arbeitsplätze und die Ernte von Meeresfrüchten ohne Überfischung auszubauen.

Aber einige kommerzielle Fischerei- und Interessengruppen sind geteilter Meinung darüber, ob die Aquakultur eine gute Investition ist.

Sie äußern Bedenken, dass Fischabfälle das Wasser verschmutzen und gezüchtete Arten Krankheiten auf wild lebende Meerestiere übertragen könnten.

Erstes Projekt ist schon fertig

Ein Projekt ist bereits älter als die neue Entscheidung und zwar in der Nähe von Florida. Die Betreiber warten auf eine Genehmigung der Umweltschutzbehörde für eine Kultur zur Aufzucht von Makrelen.

Neil Anthony Sims, Gründer der Firma Ocean Era, die hinter diesem Vorhaben steht sagte, der östliche Golf sei ein guter Standort, weil er klares, warmes Wasser habe und keine Ölplattformen oder besonders starken Schiffsverkehr, der die Aquakultur beeinträchtigen könnte.

Der Gründer sagte sein Projekt würde der Umwelt keinen Schaden zufügen und wäre nachhaltig, trotz des Widerstands einiger Gemeinden. Die Bundesregierung sei klug, Gebiete zu identifizieren, die sich für Aquakulturen eignen, bevor die Unternehmen es selbst tun.

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