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Destination
Atoll
Tauchziel
Ortsart
| Südafrika |
Plettenberg Bay
Ortsinfo
Tauchbasen
Hotels
Die Plettenberg Bay ist einer der beliebtesten Badeorte an der berühmten, landschaftlich schönen Garden Route - die Strände dehnen sich auf fast zwölf Kilometer Länge aus. Der Ort Plettenberg ist geprägt von den luxuriösen Feriendomizilen wohlhabender Südafrikaner, aber auch von Hotels, Gästehäusern und Campingplätzen. Während der Hauptsaison im Sommer kommen zu den 10.000 Einwohnern des Ortes oftmals bis zu 50.000 Feriengäste hinzu. Im Rest des Jahres sind dagegen erheblich weniger Touristen vor Ort, und dann geht es in Plettenberg recht ruhig zu.
Tauchen
Taucher kommen das ganze Jahr über hierher, und das aus gutem Grund: Im Frühling suchen Wale den Schutz der Bucht, um zu balzen und zu kalben. Oft spielen Delfine in den Wellen nahe der Küste. Bei einigen Tauchplätzen trifft man auf Sandtiger und andere Haie. Und die Riffe sind mit Weich- und Fächerkorallen, Schwämmen, Haarsterne und Anemonen farbenfroh bewachsen.

Abgesehen davon sind die Tauchplätze noch weitgehend unberührt. Der Grund: Die meisten Spots liegen zwischen den beiden Naturschutzgebieten Robberg und Nature Valley - ein Paradies für Pyjama-Haie, Rochen, Rifffische, Sepien und zahllose andere Tiere. Sogar die seltenen Gorgonienhäupter finden sich hier, und wer genau hinguckt, kann zur richtigen Zeit Haieier an den Weichkorallen ausmachen. Auch Seelöwen begegnen zuweilen den Tauchern, wenn sie einen Ausflug von ihrer nahgelegenen Kolonie unternehmen. Direkt am Wohnort der verspielten Tiere findet allerdings kein Tauchbetrieb statt.

»Wir haben dort schon Weiße Haie beobachtet«, sagt Petronella Kotzé von der Beyond the Beach-Tauchbasis zur Begründung. Diese Basis ist übrigens direkt im Beacon Island Resort untergebracht - ein wuchtiger Bau direkt am Strand, der allerdings nach dem Tauchgang warme Duschen und sogar einen Whirlpool für die ausgekühlten Glieder bereithält.

Die beste Zeit für »dive Plett« sind die Monate September bis Oktober, doch auch im Rest des Jahres lässt sich abtauchen, wenn auch die Sicht in den Wintermonaten wegen der vorherrschenden Westwinde besser ist. Die Wassertemperatur ist mit durchschnittlich 18 Grad schon etwas freundlicher als in den Gefilden um Kapstadt, und die Sicht beträgt in der Regel zwischen fünf und zehn Metern. An tauchfreien Tagen sollte man sich allerdings einen Ausflug in die wunderschöne Natur der Garden Route nicht entgehen lassen. Dann versteht man, warum sich gerade im Ort Plettenberg viele wohlhabende Südafrikaner neidergelassen haben. Oder warum die portugiesischen Seeleute so fasziniert von dieser Bucht waren.
Schnorcheln
langgezogener Sandstrand - Schnorcheln nicht attraktiv
Unterkunft
Unterkunft: Eine gute - aber relativ teure - Möglichkeit ist das direkt am Strand gelegene Beacon Island Resort, in dem auch die Tauchbasis Beyond the Beach untergebracht ist und das über alle Einrichtungen eines großen Hotels verfügt. Etwas preiswerter ist beispielsweise das Gasthaus La Vista Lodge mit komfortablen Zimmern, Pool und spektakulärem Blick auf die Keurbooms-Lagune der Plettenberg Bay. Mit etwas Glück kann man sogar beim Frühstück Wale beobachten.

Weitere Infos:
Plettenberg Bay Publicity Association
Victoria Cottage, 12 Kloof Street, Plettenberg Bay
Tel. +27.44.5334065;

Garden Route Tourism
124 York Street, George
Tel. +27.44.8019295
Preise
Tauchen: 1 Bootstauchgang mit eigener Ausrüstung ab 120 Rand/ 13 Euro (inklusive Flaschenfüllung); mit voller Leihausrüstung zusätzlich 150 Rand/ 17 Euro); Package 5 Tauchgänge: 500 Rand (ca. 58 Euro)
Anreise
Die von Kapstadt bis nach Durban und darüber hinaus führende N2 führt die gesamte Garden Route entlang und streift auch den Ort Plettenberg. Überlandbusse und Züge auf der Strecke von East London nach Kapstadt halten ebenfalls an den Orten der Garden Route. Der nächstgelegene Inland-Flughafen ist George.
Klima
subtropisch bis gemäßigt
Kleidung
im südafrikanischen Sommer (europäischer Winter) Kleidung für heißes Klima. Im Winter mindestens Pu
Beste Reisezeit
Oktober bis März
Tauchgepäck
Leihequipment bekommt man vor Ort. INT-Adapter mitnehmen. Anzug mindestens sieben Millimeter, am besten halbtrocken. Computer nitnehmen, es gibt nur selten Leihcomputer vor Ort.
Nächste Druckkammer
Port Elizabeth (ca. 200 km)
Medizinische Versorgung
Arzt vor Ort, für schwere Fälle nach Port Elizabeth.
Geld
mehrere Banken vor Ort; Geld gibt's mit Kreditkarte am Automaten und in der Bank, EC-Karte funktioniert nicht.
Sonstiges
Die Nachwirkungen der Apartheid sind hier wie in anderen ländlichen Teilen noch zu spüren: in den wohlhabenden Vierteln der kleineren Orte wohnen bis heute fast nur Weiße. Schwarze sind auf Tauchbasen nur als Hilfskräfte anzutreffen.
 
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