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Südafrika
Die momentan auf dieser Seite vorgestellten Destinationen sind ein repräsentativer Querschnitt durch Südafrikas Tauchregionen - aber es sind längst nicht alle. Dazu kommen so bekannte Ziele wie die vielbetauchte Sodwana Bay in der Provinz KwaZulu-Natal mit tropischen Tauchgründen, Knysna und die Mossel Bay (Weiße Haie!) an der Garden Route. Ein Auszug aus der sonstigen Auswahl: St. Lucia Estuary, Ballito, Umhlanga Rocks, Durban, Margate (alle KwaZulu-Natal), die Wild Coast, East London, Port Alfred, Jeffreys Bay, St. Francis Bay (alle Eastern Cape), Tsitsikamma (Garden Route), außerdem Waenhuiskrans, Struisbaai, Hermanus und Cape Hangklip (alle Southern Cape). Und sogar im Inland kann man tauchen: Wondergat, Badgat und der Bass Lake sind nur drei Beispiele für Freshwater-Diving.
Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, besorgt sich am besten den »Dive Guide South Africa« von Anton Koornhof. Die taucherische Infrastruktur ist solide - soll heißen, das Land ist noch nicht von Basen überschwemmt worden, aber in den Tauchdestinationen muss man auch nicht fürchten, ohne Flasche und Ausrüstung dazustehen. Die Basen sind in aller Regel komplett ausgestattet und bieten eine solide Ausbildung, Ausrüstungsverleih und geführte Tauchgänge zu günstigen Preisen, wobei PADI hierzulande auf dem Vormarsch ist. Zwei Einschränkungen gibt es allerdings: Nur wenige Basen verleihen Tauchcomputer, und Rebreather haben im Sporttaucher-Bereich noch nicht Einzug gehalten.
Die Tauchbedingungen sind recht unterschiedlich: In der Kapregion sorgt der Benguela-Strom für kühles Wasser. Die Süd- und dann die Ostküste entlang vorbei an Durban und bis in die Grenzregion nach Mozambique werden die Verhältnisse bedeutend freundlicher - bis hin zu tropischen Temperaturen in Maputaland (KwaZulu-Natal). Bis auf einige Ausnahmen werden die Tauchplätze per Boot erreicht, was nicht heißen soll, dass es nicht auch Landtauchplätze oder Schnorchelmöglichkeiten gäbe. In der Regel handelt es sich dabei um große, schnelle Schlauchboote mit festem Boden, die einen in rasender Fahrt ans Ziel bringen - wobei man manchmal allerdings ordentlich durchgeschüttelt wird, denn das Meer kann sich in ganz Afrika durchaus ruppig zeigen. Dies wiederum bedingt, dass die Tauchbasen oft sehr früh zum ersten Tauchgang starten - Ablegezeiten von 6 Uhr morgens sind keine Seltenheit. Auf diese Weise bekommt man dann zwei oder drei Tauchgänge in den Vormittag, bevor sich die See am Nachmittag wieder von ihrer ungemütlichen Seite zeigt.
An der Westküste, nördlich von Kapstadt bis Namibia, gibt es kaum nennenswertes Sporttauchen: Die flache See zeigt sich hier ständig aufgewühlt, die Sicht ist schlecht und die Temperatur überschreitet kaum die Zehn-Grad-Marke.
Tauchziele in Südafrika
 Gansbaai
 Kapstadt
 Plettenberg Bay
 Port Elizabeth
 Protea Banks/ Margate
 Rocktail Bay
 Umkomaas
 
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