| Minentaucher und Kampfschwimmer |
Taucher bei der Marine
Die Kampfschwimmer
Durch den ersten Akt der Ausbildung müssen die angehenden Kampfschwimmer und Minentaucher gemeinsam. Erst nach dem Schwimmtaucherlehrgang (acht Wochen Tauchlehrgang mit Pressluft, angereichert mit Unterwasser-Arbeiten) trennen sich die Wege: Vor dem sechswöchigen Auswahllehrgang entscheidet sich, ob der Weg zu den eher offensiv veranlagten Kampfschwimmern oder zu den Minentauchern führen soll. So oder so, in diesem Kurs werden die ersten Möchtegerns und andere Bewerber aussortiert, deren Körper und Geist den Anforderungen in den SEK M nicht gewachsen sind.
Die Minentaucher
Ein Pensum, dass viele nicht durchstehen – was einer der Gründe dafür ist, dass derzeit von rund 120 Minentaucher-Planstellen nur ein gutes Viertel besetzt ist. Diejenigen, die durchgehalten haben, müssen weiterhin ständig am Ball bleiben. Jahr für Jahr muss jeder Kompanieangehörige mindestens 24 Stunden Tauchzeit nachweisen, darunter Tauchgänge bei Strömung und bei Nacht, unter der 30- und der 40-Meter-Marke, Abstiege mit den diversen Tauchgeräten der Minentaucher (PTU Divator Mil/PA20, LAR VII-Kombi, Stealth EOD-M) sowie Unterwasser-Arbeiten mit unterschiedlichen Spreng- und Zündmitteln (siehe Reportage in unterwasser 9/2008).
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