| Whale Shark Tagging Expedition |
Auf der Spur der sanften Riesen
"Je mehr ich über Walhaie lerne, desto weniger scheine ich zu verstehen", erzählt Volker Bassen, der sich mit seinem "East African Whale Shark Trust" seit 2005 für den Schutz und die Erforschung von Walhaien einsetzt. Um ein wenig mehr Licht ins Dunkel zu bringen, ist der gebürtige Deutsche ein mal im Jahr mehrere Wochen auf seiner Tagging-Expedition in Kenia unterwegs. Dabei werden Walhaie mit verschiedenen Sendern markiert.
Identifizierungstags dienen zur reinen Markierung der Walhaie. Akustische Tags geben Auskunft über den Aufenthaltsort der Tiere, können diesen aber nur von bestimmten Funkstationen aus übermitteln. Das heißt, halten sich die Tiere außerhalb der Reichweite der Funkstationen auf, können auch keine Signale eingefangen werden. "Pop off archival tags" sind mit 5000 Euro die weitaus teuerste Version. Dafür liefern sie auch die umfangreichsten Daten. Bis zu zwölf Monate lang sammeln sie sämtliche Infos über den Verbleib der Tiere, wie Längengrad, Breitengrad, aber auch Tauchtiefe oder Wassertemperatur. Nach der eingestellten Zeit fallen die Tags ab und beginnen batteriebetrieben ihre Daten via Satellit zu senden, bis zu zwei Wochen lang. Die meisten Daten kann man extrahieren, wenn der Tag gefunden wird, denn bei der Fülle der Daten macht die Batterie meistens schlapp, bervor alle Infos übertragen wureden. "Doch bisher haben wir noch nie ein Pop off Tag wieder bekommen" erzählt Bassen.
Auf seiner alljährlichen Expedition ermöglicht Volker Bassen auch Gästen die Teilnahme. Was er und seine Mitreisenden auf der diesjährigen Expedition erleben, können Sie die nächsten Wochen auf hier auf www.unterwasser.de mitverfolgen.
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