Online-Tagebuch: Sardinien

Tag 6: Mit Tiefgang zur Loredan

Ein Tauchgang zum Wrack der „Loredan“ steht heute auf dem Programm. Und damit der Höhepunkt unserer Sardinien-Reise. Leider liegt das Schiff auf über 60 Meter Tiefe, und daher sind Tauchbasis-Chef Marco, Fotograf Martin und meine Wenigkeit heute unter uns.


Mit einem Atemzug in 130 Meter Tiefe

Anna von Boetticher gibt Einblicke in Ihr Rekordversuchs-Training

Ihr Ziel ist ein Tauchgang in 130 Meter, in der Disziplin „Variables Gewicht“: mit einem Schlitten in die Tiefe und dann aus eigener Kraft wieder an die Oberfläche. Das ganze sollte zirka Dreieinhalb Minuten dauern. Ein extremer Tauchgang, der viel Vorbereitung und ein Top-Sicherheitsteam verlangt. Der Versuch ist für April geplant. Annas Training können Sie bei unterwasser.de verfolgen.


Tag 5: Im Nationalpark Capo Carbonara

Online-Tagebuch: Sardinien

Eigentlich ist das Wasser im Golf von Cagliari heute zu aufgewühlt für eine längere Ausfahrt. Der Mistral versetzt das Mittelmeer in Wallung, und das Mittelmeer gibt seinen Zorn über den Schlauchbootwulst an uns weiter. Jede größere Welle entlässt uns mit einem kräftigen Tritt in den Allerwertesten aus ihrem Wirkungsbereich, aber nur, um der nächsten Platz zu machen.


Tag 4: Noch mehr Nachsitzen

Online-Tagebuch: Sardinien

Vor dem Tauchgang kommt die Arbeit - aber ein bisschen schleppen hat noch keinem geschadet. Leicht schwerfällig stapfen wir über den Strand, auf dem Rücken die 15 Liter-Stahlflasche, in der Hand einen Sauerstoffkoffer, Kamera oder die Kiste mit den Flossen und all dem was sonst noch nützlich ist beim Tauchen. Heute wird es tief gehen - 57 Meter zum Wrack der "Isonzo".


Tag 3: Nachsitzen

Online-Tagebuch: Sardinien

Der Mistral pfeift über das Capo Boi. Kein kalter Wind, sondern um diese Jahreszeit eher ein heißer Fön. Über eine staubige Schotterstraße marschieren wir zur Spitze des Kaps, wo sich eine Nuraghe befindet, einer jener steinernen Turmbauten, von denen es auf Sardinien über 6000 gibt – und von denen man immer noch nicht so genau weiß, welchem Zweck sie dienten und wer sie gebaut hat.


Tag 2: Tauchen mit Jesus

Online-Tagebuch: Sardinien

Eine Nacht, zwei caffè (!) und ein labbriges Supermarkt-Hörnchen mit Zuckerguss später geht es zum ersten Tauchgang. Tauchen, das funktioniert bei Ocean Blue Diving folgendermaßen: Treffpunkt um neun Uhr an der Basis. Beladen eines leicht klapprigen Kleinbusses ohne Fahrgasttür mit der Tauchausrüstung. Fahrt zum Strand, etwa 300 Meter weit. Umladen der Tauchgeräte in ein robustes Zodiac und ab geht die Post.


Tief im Süden

Online-Tagebuch: Sardinien

Vom Tauchen im Norden Sardiniens hat man schon gelesen. Der Süden von Italiens zweitgrößter Insel ist im Vergleich dazu „terra incognita“. Dabei gibt es im Golf von Cagliari eine ganze Reihe spektakulärer Wracks, die teilweise aber jenseits der Sporttauchertiefen liegen. Macht nichts, dachten sich unterwasser-Redaktionsleiter Lars Brinkmann und Fotograf Martin Strmiska und machten sich auf den Weg. Auf unterwasser.de berichten sie ab heute und die nächsten sechs Tage von ihren Erlebnissen – und in der Januar-Ausgabe von unterwasser erfahren Sie mehr über das Schicksal der Schiffe, die im Golf von Cagliari gesunken sind.


Teil 5: Bescherung!

Online-Tagebuch: Manta Fest 2012

Jetzt ist die Katze aus dem Sack – nach einigen „angeregten Gesprächen“ war sich die Jury des MantaFest 2012 einig, was die Preisvergabe angeht. Vergeben wurden Sachpreise und Reisegutscheine, und natürlich Ruhm und Ehre. Der Titel "Best of Show" ging an Anke Rohrbach aus Köln. Sehen Sie hier alle Gewinner und ihre Bilder.


Ägypten-Tour Teil 2: Von Assuan bis Kairo


Daniel Brinckmann reiste mehrere Wochen lang durch Ägypten. Der zweite Teil seines Fototagebuchs beschreibt seine Reiseroute von Assuan durch die Oasen der westlichen Wüsten bis nach Kairo.

Teil 4: „Ménage à trois“ am Regenbogen-Riff

Online-Tagebuch: Manta Fest 2012

Die letzten Tage des MantaFest 2012 flogen vorbei wie eine Strohhütte im Taifun. Ob Drifttauchgänge vom Yap Corner in den Mi'l Channel mit Barrakuda-Schwarm, Weißspitzen, Baby-Stachelmakrelen-Schwarm, einem Großen Barrakuda und Bonitos, die munter Glasfische aufmischten, oder der abendliche Abstieg am Mandarinfisch-Spot Rainbow Reef direkt vor dem Manta Ray Bay Resort - natürlich zog jeder Fotograf noch einmal alle Register.


Ankunft am schönsten Ende der Welt

Online-Tagebuch: "Sharkaholic Expedition"

Eine kleine Gruppe bestehend aus sechs abenteuerlustigen Tauchern hat sich auf den Weg nach Südafrika gemacht. Mit von der Partie sind zwei Fotografen des unterwasser visions Deutschland Teams: Beo Brockhausen und Thomas Heckmann. Ziel der Expedition ist es, möglichst viele Haie aufzuspüren. Schließlich gilt das Land am Kap der Guten Hoffnung als Haihotspot der Welt und daher steht auch die Reise unter dem Motto "sharkaholic expedition". Von ihren Erlebnissen berichtet die Reisegruppe auf www.unterwasser.de