| Meereswettbewerb 2012 |

Sauer macht Miesmuscheln nicht lustig

Die zunehmende Ozeanversauerung durch den Klimawandel lähmt das Fressverhalten bei Meerestieren mit Kalkschalen wie beispielsweise Miesmuscheln und Seepocken. Mit diesem Ergebnis gewann das Schülerteam der Anne-Frank-Schule Bargteheide im Rahmen des Jugend-Meereswettbewerbes "Forschen auf See" den Meereswettbewerb 2012.

So sehen Helden aus: die drei Teams des Meereswettbewerbs "Forschen auf See" 2012. © Veranstalter


In ihren Experimenten untersuchten die 14-jährigen Schüler Finja Jaquet, Lykke Ibbeken und Jonas Schlie an Bord des Hamburger Forschungs- und Medienschiffes ALDEBARAN das Verhalten von Miesmuscheln und Seepocken bei unterschiedlich saurem Meerwasser und konnten zeigen, dass sich die Ozeanversauerung auf Grund des globalen Klimawandels bereits auf heimische Meeresorganismen auswirkt. Den zweiten Platz belegte das Team der Stadtteilschule Bergedorf (Hamburg). Der dritte Platz ging an das Team der Integrierten Gesamtschule Fürstenau (NDS).

Der Meereswettbewerb wird seit 2005 von ALDEBARAN Marine Research & Broadcast ausgeschrieben. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler, die die 9. Klasse oder eine höhere Stufe besuchen und nicht älter als 20 Jahre sind. Teams mit bis zu vier Schülern können sich bewerben. Für die Teilnahme am Wettbewerb im Sommer 2013 können Projektskizzen bis zum 31. März 2013 eingereicht werden.

Weitere Infos: www.meereswettbewerb.de

 

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