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 Malta
| Länderinfo |
Malta
Hauptstadt
Valletta auf der Hauptinsel Malta, mit etwa 10.000 Einwohnern.
Staatsform
Die ehemalige britische Kolonie Malta ist seit dem 21.09.1964 unabh鋘gig, ebenfalls seit 1964 Mitglied im Commonwealth, seit 1974 parlamentarische Republik (Einkammerparlament mit 65 Abgeordneten) und seit dem 01.05.2004 Mitglied der EU. Staatsoberhaupt ist Dr. Edward Fench Adami (seit April 2004), Regierungschef ist Dr. Lawrence Gonzi (seit M鋜z 2004).
Bev鰈kerung
Malta weist mit etwa 397 000 Einwohnern (etwa 1.257 Einwohner pro qkm) eine der h鯿hsten Bev鰈kerungsdichten der Erde auf. Dar黚er hinaus leben mehr als 400 000 Malteser im Ausland. Die g黱stige strategische und wirtschaftspolitische Lage lockte im Laufe der Jahrtausende zahllose Invasoren ins Land. Zun鋍hst kamen die Ph鰊izier und Karthager, dann folgten die Araber, Italiener, Franzosen und letztlich die Engl鋘der. Die Malteser von heute bilden ein buntes Mischvolk aus den Nachfahren dieser Invasoren, wobei die italienischen und die arabischen Einfl黶se 黚erwiegen.
Geografie
Die aus einigen unbewohnten Inselchen und den drei Hauptinseln Malta, Gozo und Comino bestehende maltesische Inselgruppe liegt zentral im Mittelmeer etwa 90 Kilometer s黡lich von Sizilien, 320 Kilometer 鰏tlich von Tunesien und 350 Kilometer n鰎dlich von Tripolis. Sie sind die 躡erreste einer Landbr點ke, die vor Jahrmillionen Italien mit Nordafrika verband. Die gesamte Landfl鋍he betr鋑t nur 315,6 Quadratkilometer. Landschaftlich sind die eher kargen, in den Sommermonaten sogar verdorrten Inseln von bis zu 250 Metern hohen H黦eln und Terrassenfeldern gepr鋑t. Wegen der Durchl鋝sigkeit des Kalkgesteins sucht man nat黵liche Seen oder Fl黶se vergebens. Drei gro遝 Meerwasserentsalzungsanlagen sichern die Wasserversorgung. Entlang der K黶te wechseln sich schroffe, meist senkrechte Klippen und malerische Buchten teils mit Fels-, teils mit Sandstr鋘den ab.
Religion
Neben einer kleinen protestantischen Minderheit sind 98 Prozent der Bev鰈kerung r鰉isch-katholisch.
Wirtschaft
Nur 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (2003: 4,06 Mrd. Euro, BIP pro Kopf ca. 10.150 Euro) entstammen aus der Landwirtschaft. Noch vor dem seit jeher bedeutsamen Handel (unter maltesischer Flagge f鋒rt eine der gr鲞ten Handelsflotten der Erde), der energisch forcierten Industrialisierung (Maschinenbau, Textil, Elektronik) und dem Werftbereich (Schiffbau und -reparatur) ist der intensiv gef鰎derte Tourismussektor mit 30 Prozent des BIP die wichtigste Devisenquelle und zugleich der gr鲞te Arbeitgeber. Nicht weniger als jeder dritte Arbeitsplatz h鋘gt mittlerweile vom Tourismus ab.

Rund 1,2 Mio. Touristen besuchen j鋒rlich die Inseln, darunter etwa 200 000 Deutsche, die nach den Engl鋘dern die gr鲞te Gruppe bilden. Hinzu kommen noch f黵 einen Kurzbesuch etwa 125 000 Kreuzfahrtteilnehmer. Dank intensiver staatlicher F鰎derung hat die touristische Infrastruktur einen international anerkannten hohen Standard erreicht. Unter Investoren genie遲 Malta als kosteng黱stiger Standort mit ausgezeichneter Infrastruktur einen hervorragenden Ruf.
Sprache
Die Landessprache ist Maltesisch, eine dem Hocharabischen nahe verwandte semitische Sprache (z.B. "Sah-ha": Prost!) durchsetzt mit romanischen Elementen (z.B. "Bondschu": Guten Tag) auf Basis des lateinischen Alphabets. Neben der zweiten offiziellen Landessprache Englisch wird vielerorts auch Italienisch gesprochen, im touristischen Bereich zunehmend auch Deutsch.
 
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